Mai 2013

8939733699_26db99b738_hDas Warten für alle Teilnehmer der RCN hat ein Ende. Nachdem der dritte Lauf, “Feste Nürburg“, welcher traditionell als Auftakt des 24h Rennwochenende gefahren wird, dem Eifelwetter zum Opfer fiel, können am Samstag den 01.06.2013 die Teilnehmer wieder durchstarten.

Es haben sich wieder mehr als 150 Teilnehmer in die Nennliste eingeschrieben. Die Sieger der ersten beiden Läufe Christopher Gerhard und Marc Poos aus Viersen/ Willich mit ihren Porsche 997 GT3 Cup, werden dieses Mal nicht teilnehmen. So wird es einen neuen Gesamtsieger geben.
Claudius Karch aus Mannheim, der Titelverteidiger, sowie Marc Legel (Runkel), starten im Honda Civic in der Klasse V3. Claudius ist sonst immer in einem Porsche Cayman unterwegs, aber dieser nahm beim 24h Klassiker auf den… Nürburgring größeren Schaden und ist noch nicht wieder einsatzbereit.
Marc Roitzheim, der Meister der RCN Light von 2012, startet wieder mit seinem BMW E36 325i, dieses Jahr in der Klasse H 5.
Derzeit führt in der Wertung der RCN, Dr. Dr. Tveten Stein im BMW 325i möchte mit einen Klassensieg in der V4, seinen Tabellenführung weiter ausbauen.

Zeitplan zum 4. Lauf der Rundstrecken Challenge Nürburgring RCN “ Döttinger Höhe“

Freitag, 31.05.2013
17.00-20.00 Uhr Papier- und Technische Abnahme (Historisches Fahrerlager)

Samstag, 01.06.2013
09.30-12.00 Uhr Papier- und Technische Abnahme (Historisches Fahrerlager)
12.30 Uhr Fahrerbesprechung (Historisches Fahrerlager)
13.00 Uhr Start
17.35 Uhr Aushang Ergebnisse (Bistrozelt FL 1)
18.00 Uhr Siegerehrung (Bistrozelt FL 1)

(Quelle Zeitplan: http://www.r-c-n.com/)

Zum 18. Mal findet in diesem Jahr die Rallye Saar-Ost rund um Wiebelskirchen statt.

Bereits eine Woche vor Nennschluss sind die Nennlisten gefüllt. 66 Teams sind schon bei der Rallye 200 genannt, die als dritter Lauf zur saarländischen Rallyemeisterschaft zählt. Rainer Noller und Co Stefan Kopczyk sind bereits gemeldet, die bisher beide Läufe zur SRM für sich entscheiden konnten. Urs Hunziker auf Subaru Impreza N16 könnte ebenfalls ein Wort um den Sieg mitreden. Bei trockenem Wetter ist ebenfalls mit dem Ehepaar Hohloch und mit Karlheinz Braun (beide BMW M3) zu rechnen, ebenso mit Michael Rausch (Opel Ascona B). Auch Marijan Griebel könnte im Citroen C2R2max für Furore sorgen.
Sechs Vorwagen sollen die Wartezeit auf das Feld verkürzen. Der Luxemburger Steve Zimmer führt zum ersten Mal seinen BMW M3 E46 aus, Eve Wallenwein (Citroen DS3 R1) will sich schon auf die Deutschland-Rallye im August vorbereiten. Außerdem am Start: Jörg Broschart (Opel ADAM Rallye),Johnny und Jang Blom (Citroen DS3 R2 und C2R2max), Patrick Gengler (Mitsubishi Lancer Evo X R4) und Sascha Meyer im BMW 328i.
Das Starterfeld der 7. Rallye Saar-Ost Historic ist bereits eine Woche vor Nennschluss komplett gefüllt. Alle 50 Startplätze sind ausgebucht!

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Kostenreduzierung in der ERC

Um die finanzielle Belastung der teilnehmenden Teams in der FIA Rallye-Europameisterschaft (ERC) zu reduzieren, wird das Reifenkontingent pro Veranstaltung ab dem sechsten Lauf in Ypern um 40% reduziert.

Künftig stehen den Teams maximal 20 Reifen, plus vier für Shakedown, Trainings- und Qualifikationsfahrten zur Verfügung.

„Die ERC-Reifenregularien waren viel zu teuer. Wir möchten den Wettbewerb unter den Reifenherstellern aufrecht erhalten, aber wir mussten etwas tun, um die Kosten drastisch zu senken. Mit zuvor sechs erlaubten Neureifen nach jedem Service, nutzten die Teams 36-42 Reifen für 250 Wertungskilometer. Aufgrund der weitaus höheren Laufleistung moderner Rennreifen war dieses Vorgehen wirtschaftlicher Unsinn. Wir haben daher in Zusammenarbeit mit den Teams, Rallyeorganisatoren und Reifenherstellern ein Konzept zur Beschränkung der exzessiven Nutzung von Neureifen erarbeitet, das von der FIA Rallye-Komission abgesegnet wurde.“ so François Ribeiro, Motorsport Entwicklungsvorstand von Eurosport Events.

Darüber hinaus ist das Nachschneiden von Reifenprofil zur Gripverbesserung der 18″ Asphaltreifen künftig verboten, es sei denn außerordentliche Wetterbedingungen machen es unabdinglich. Für Zweiradgetriebene Fahrzeuge bleibt das sogenannte “grooving“ nach den 2013er ERC Sportregularien weiterhin strikt untersagt.

Sebastian Klos

zeroundersteer.com

Der Mythos Nordschleife lebt.

Wieder einmal sind tausende von Fans zum Mythos Nordschleife gepilgert, um zu sehen, wie über 200 Fahrzeuge 24 Stunden einem Ziel entgegenfahren: Ankommen und, sofern das möglich war, ein möglichst gutes Ergebnis einfahren.
Am Sonntag, den 19. Mai 2013 um Punkt 17:00 startete das Rennen, auf der Pole der Audi R8 LMS vom Team Phoenix mit der Besetzung Ammermüller/Stippler/Stuck/Stuck.
Alle Teams hatten mit den „vier N’s“ der Eifel zu kämpfen: Nacht, Nordschleife, Niederschlag und, stellenweise, Nebel. „Da fährt man mit über 200 km/h durch die Fuchsröhre und sieht gerade einmal 20 Meter weit, an sich ist das total Wahnsinnig“ wird Bernd Schneider später sagen.
Aufgrund von Regen und Nebel wird das Rennen schließlich um 22:44 Uhr Ortszeit unterbrochen und erst um 8:00 Uhr am nächsten Morgen fortgesetzt.
Aus dem Fahrerlager ist unisono zu hören, dass die Unterbrechung das einzig Richtige gewesen sei.
Nachdem der Regen sich etwas gelegt hatte, folgte der Re-Start um 8 Uhr morgens. Nach neun weiteren Stunden standen dann endlich die Sieger fest. Es siegte das Team Black Falcon mit der Besetzung Schneider/Bleekemolen/Thiim/Edwards im Mercedes-Benz SLS AMG GT3 vor dem BMW Z4 GT3 von BMW Sports Trophy Team Marc VDS. Der dritte Platz geht an das Team ROWE Racing, das ebenfalls auf einem SLS AMG GT3 gestartet ist.

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cropped-bouffier_fra_005.jpgBryan Bouffier hat Jan Kopeckys Siegesserie in der FIA Rally-Europameisterschaft (ERC) mit seinem ersten Sieg auf Korsika gestoppt.
Gemeinsam mit Landsmann Xavier Panseri im Michelin-bereiften Peugeot 207 S2000 startete Bouffier den finalen Rallyetag 3,6s hinter Kopecky, driftete aber rasch in Fuhrung, als der Skoda Motorsport Pilot in den rutschigen Bedingungen des frühen Samstagmorgens schwächelte. Bouffier konnte seine Führung mit einer Bestzeit auf der zweiten Tagesprüfung weiter ausbauen, bis Kopecky auf WP9 mit der schnellsten Zeit zurückschlug und Bouffiers Führung zum Mittagsservice auf 10,7s reduzierte. Bei zwei verbleibenden Prüfungen setzte der Tscheche alles auf eine Karte und entschied sich in Erwartung von Regen für weiche Michelins. Auf der folgenden, trockenen Prüfung konnte der hart-bereifte Bouffier seinen Gripvorteil ausspielen und baute seine Führung weiter aus, als der Skoda Fabia S2000 des Tschechen auf der finalen Prüfung nur noch auf 3 Zylindern lief.
“In den illustren Kreis der Franzosen, die die Monte und Korsika gewinnen konnten, zu kommen macht mich sehr glücklich.” sagt Bouffier, der inzwischen drei ERC-Siege verbuchen konnte. “Aber ich bin auch froh diese Veranstaltung auf französischem Boden zu gewinnen. Gegen derart starke Gegner ist dies eine bedeutende Leistung.”

Kopecky, der seine ERC-Führung auf 37 Punkte vor Craig Breen (Irland) ausbauen konnte, sagte: “In der ersten Prüfung am Morgen fand ich kein Vertrauen, also reduzierte ich meine Geschwigkeit. Auf Prüfung neun konnten wir etwas Zeit gutmachen, aber wir haben uns für die letzten Prüfungen für weiche Reifen entschieden, weil wir Regen erwarteten. Letztlich hatten wir Probleme mit dem Motor und wurden Zweiter, was im Hinblick auf die Meisterschaft immer noch gut ist.“

Rundstreckenass und Le-Mans 24H-Pilot Stephane Sarrazin konnte bei seiner Rückkehr zum Rallyesport in einem Mini JCW WRC glänzen. Nach einem erbitterten Kampf mit dem Iren Craig Breen konnte er mit Platz 3 einen Achtungserfolg für sich verbuchen.

TOP 10 (nach 11 WPs und 248.08 Kilometern)
1 Bryan Bouffier (FRA)/Xavier Panseri (FRA) Peugeot 207 S2000 2h41m58.2s
2 Jan Kopecký (CZE)/Pavel Dresler (CZE) ŠKODA Fabia S2000 +39.8s
3 Stéphane Sarrazin (FRA)/Jacques-Julien Renucci (FRA) MINI JCW S2000 +1m37.6s
4 Craig Breen (IRL)/Paul Nagle (IRL) Peugeot 207 S2000 +1m40.8s
5 François Delecour (FRA)/Dominique Savignoni (FRA) Peugeot 207 S2000 +3m25.0s
6 Julien Maurin (FRA)/Nicolas Klinger (FRA) Ford Fiesta S2000 +3m37.6s
7 Andreas Aigner (AUT)/Jürgen Heigl (AUT) Subaru Impreza R4 STI +7m53.9s
8 Jean-Mathieu Leandri (FRA)/Renaud Jamoul (BEL) Peugeot 207 S2000 +8m47.8s
9 Germain Bonnefis (FRA)/Olivier Fournier (FRA) Renault Mégane RS +9m16.8s
10 Jean-Michel Raoux (FRA)/Francis Mazotti (FRA) Peugeot 207 S2000 +13m54.3s

ERC Production Car Cup:
Andreas Aigner (AUT)/Jürgen Heigl (AUT) Subaru Impreza R4 STI

ERC 2WD Championship:
Kornél Lukács (HUN)/Mark Mesterhazi (HUN) Citroën C2 R2 Max

ERC Ladies’ Trophy:
Molly Taylor (AUS) Citroën DS3 R3T

Colin McRae ERC Flat Out Trophy:
Craig Breen (IRL)

Sebastian Klos

zeroundersteer.com

Der erste Auftritt im Ausland führte Hermann Gassner jr. und seine Co-Pilotin Ursula Mayrhofer zur Saturnus Rallye nach Slowenien. Bereits nach der Besichtigung war den beiden klar, dass es eine schwierige Rallye werden würde. Unrhythmische, sehr enge Prüfungsabschnitte wurden unterbrochen von schwungvollen, aber zum Teil sehr harten Schotterabschnitten.

Die Rallye begann für das deutsch / österreichische Duo mit einer kurzen Super Special Stage am Freitagabend. Gassner jr. konnte die drittbeste Zeit fahren, war allerdings nicht ganz mit dem Ergebnis zufrieden: „Leider hatten wir aufgrund des ständig wechselnden Wetters auf „Intermediate“ Reifen und eine weiche Fahrwerksabstimmung gesetzt. Diese war für die trockene Prüfung nicht optimal, aber morgen beginnt die Rallye erst richtig!“

Pünktlich zum Start am Samstag begann es heftig zu regnen. Die Service-Crew von Gassner Motorsport begann sofort die Reifen nachzuschneiden, damit diese soviel Wasser wie möglich verdrängen konnten. So konnte Hermann Gassner junior die erste Bestzeit mit einem knappen Vorsprung von 0,8 Sekunden auf Vater Hermann Gassner holen. Auf der dritten Wertungsprüfung trat jedoch ein kleines Problem an der Bremse des Mitsubishi Lancer Evo X auf. „Die Bremse gab keine richtige Rückmeldung und ich verlor etwas das Vertrauen. Beim einem kurzen Stopp nach der Wertungsprüfung konnte ich allerdings das Problem lokalisieren und beheben.“, so Gassner jr. Voller Motivation und mit wiederhergestelltem Vertrauen in den Evo wurde in die nächste Sonderprüfung  gestartet. Jedoch folgte nach kurze Zeit später das bittere Aus.

„Ein Belagwechsel und der starke Regen wurden uns zum Verhängnis. In einer schnellen Rechts Kurve brach das Heck des Lancer aus und wir drehten uns rückwärts in einen Baum. Ich war in dieser Kurve etwas zu schnell und konnte den Wagen nicht mehr abfangen. Das ist sehr schade, denn bis dahin lief es auf der Prüfung gut für uns. Die Fahrwerksabstimmung und auch die Zusammenarbeit mit Ursula klappten super.“

Nach der Bergung des Fahrzeugs und kurzer Erstbegutachtung des Schadens entschied sich das Gassner-Motorsport Team aus Sicherheitsgründen gegen eine Vor-Ort Reparatur.

Der nächste geplante Rallye muss Gassner junior leider absagen. „Vorrang hat, dass der Mitsubishi wieder 100% fit ist für die nächste Rallye. Daher werden wir die Rally Velenje auslassen und dafür einen passenden Ersatz suchen.“, so Beifahrerin Ursula Mayrhofer.