Juni 2013

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9192127136_be904ca105_kFrüher waren es die 24 Stunden von Ypern – heute heißt sie GEKO Ypres Rallye. Die Strecken sind schnell und übersät mit tiefen Cuts.

Wenn man Videos von der Rallye auf sämtlichen Videoplattformen anschaut, sieht man, was diese Rallye noch aus macht. Neben verdeckten Sprüngen und massiven Strommasten, die bei Berührung zu einer starken Kaltverformung führen, war dieses Jahr wetterbedingt auch viel „Black Ice“, schmierige Stellen, denen man es bei der Anfahrt nicht ansieht, im Spiel.
Nach einem furiosen Auftakt am Freitagabend kann sich Ypern-Routinier „Fast Freddy“ (Loix) nach sechs Prüfungen bereits einen Vorsprung von 1:36,2 rausfahren, der ihm den Sieg leicht machen wird. Korsika-Sieger Bouffier folgt auf Platz zwei. Craig Breen wird nach Problemen am Differenzial seines Peugeot 207 S2000 dritter. Die Zweiradwertung gewinnt Xavier Baugnet im Peugeot 208 R2, im Production Cup siegt der Belgier Andy Levevre, Tabellenführer Andreas Aigner wird nur vierter. Brian Bouffier wird die Colin McRae ERC Flat Out Trophy verliehen.
Jan Kopecky bleibt weiterhin Spitzenreiter der ERC-Tabelle. Auf Platz zwei liegt Craig Breen. Bouffier liegt als dritter dahinter.

Marco Stoller

zeroundersteer.com

Die VLN Gemeinde trauert um „Wolf Silvester“

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9096375663_65f4ffa662_kEin Jahr mussten die Fans des traditionellen Eifelrennens auf dem Nürburgring warten. Die Vorfreude bei den Fans und Veranstalter, dem DAMC 05, war groß, so waren doch einige Highlights für das diesjährige ADAC Eifelrennen um den Jan-Wellem-Pokal angekündigt. Neben dem ex F1 Fahrern Jochen Mass und David Coulthard, hatte sich nach einiger Abstinenz vom Nürburgring, die legendäre Gruppe C angekündigt, sowie das Tourenwagen Revival ehemaliger DTM und DRM Autos. Auf dem weiteren Programm standen für das Wochenende die FHR HTGT, der Kampf der Zwerge, historische Formel Vau, Formel 3 Historic 1000, Vorkriegswagen, das ADAC Eifelrennen des FHR Langstreckencups und der Youngtimer Trophy, sowie die 3. Nacht der Legenden von Porsche Kremer.

Eifelwetter zeigt sich von seiner guten Seite

Was die Wetterprognosen betraf am Wochenende war man skeptisch. Wird das Wetter halten oder wird es regnen? Immer wieder ging der Blick von den Teams, Fans, Veranstalter und Presseleuten gen Himmel und beobachten die Wolken die am Horizont entlang zogen. Aber das Wetter hielt. Angenehme Temperaturen, stellenweise etwas stärkerer Wind, aber kein Regen.

DTM/DRM Revival

Das Tourenwagenrevival powered by ring1.de hatte sich mit 2 Raritäten dieses Jahr angekündigt. Zum einen ein Alfa Romeo 155 GTA S1 zum anderen ein Opel Calibra von 1995 vom Team Rosberg. Leider musste der besitzer des Alfa Romeo GTA S1 absagen, aufgrund technischer Probleme am Motor. Aber der Calibra stand einsatzbereit im Fahrerlager und wurde wärend der DTM Demofahrten den Fans vorgeführt. Da schlug das Herz eines jeden Opel motorpsortfans höher. Denn neben den Calibra, waren der Opel Commondore von Steinmetz, ein Opel Kadett C Coupe „Walter Röhrl“ von Nolte Motorsport, sowie der Opel Omega DTM ex Kissling dabei. Desweiteren konnten die Fans BMW M1 Pro Car, Porsche 935, BMW M3 E30 ex Cecotto, BMW 325i ex Manthey Alpina, BMW M3 E30 ex Winni Vogts, BMW CSL „Gösser“, Rover Vitesse ex Kurt Thiim oder den Mercedes Benz 190 Kl.1 Sonax auf der Strecke bewundern

Gruppe C

Viele Fahrzeuge dieser legendären Prototypen waren angekündigt, umso größer die Enttäuschung bei einigen Fans als nur 15 Fahrzeuge der beiden Klassen C1 und C2 in die Eifel gekommen sind.

Von 1982 bis 1992 wurde mit diesen Fahrzeugen die Sportwagenweltmeisterschaft ausgetragen. Regelmäßige Stationen waren u.a. Le Mans, die Nordschleife oder Spa-Francochamps. In Le Mans erreichten diese Wagen auf der langen Hunaudieres Geraden(damals noch ohne die 2 Schikanen) Spitzengeschwindigkeiten bis zu 400 km/h. Am Eifelrennenwochenende waren Wagen mit den Klangvollen Namen Sauber C11, Veskanda, IMSA-Nissan R90CK, Porsche 962 C, Jaguar XJR-16 oder Spice SE89C am Start. Das Rennen am Sonntag gewann Gareth Evans im Sauber Mercedes-Sauber C11, vor Paul Stubber im Veskanda-Chevy. Eine Premiere feierte das Frikadelli Racing Team, welches normal in der VLN beheimatet ist. Teamchef Klaus Abbelen setzte einen „Andretti“ Porsche 962 C ein. Bis zur Rennhälfte lag er auf P2, fiel aber

aufgrund von Schaltproblemen aus. Zwei weitere pechvögle des Wochenendes waren Tommy Dreelan im „Tic Tac“ Porsche 962 C, er rollte in der ersten Rennrunde im Bereich der Fordkurve aus und Richard Eyre im Jaguar XJR-16. Wärend des Samstagstraings rollte der Jaguar mit Motorproblemen ins aus. Das Team bekam die Probleme bis zum Rennen leider nicht in den Griff.

Die „roaring twenties“ blühen wieder auf

Ein Hauch der goldenen Zwanziger Jahren lag in der Luft. Die Freunde der Vorkriegswagen hatten sich stilgerecht im historischen Fahrerlager des Nürburgrings niedergelassen. Mercedes Benz SSK 710, Maserati 8C, Rally Samson, BMW 319/1, Ford Speedster, MG TC, Riley Brooklands Speed oder Bugatti T35 B. Alle stande diese Schätzchen längst vergangener Tage aufgereiht im Fahrerlager. Am Samstag- und Sonntagmorgen präsentierten die Besitzer ihre Schätzchen dem Publikum auf der Nordschleife bevor es am Spätnachmittag zum 30minütigen Elefantenrennen mit Le Mans Start ging. Beim Le Mans Start laufen die Teilnehmer über die Strecke zu ihren Autos und nehmen dann das Rennen auf. Jochen Mass fuhr bei diesem Elefantenrennen einen Mercedes SSK Kompressor. Mit einen baugleichen Modell gewann Rudolf Caracciola 1927 das Eröffnungsrennen der Nordschleife.

3h ADAC Eifelrennen

Das tradionelle 3 Stunden des FHR Langstrecken Cups und der Youngtimer Trophy stand am Samstagnachmittag auf den Porgramm. Ca. 150 Fahrzeuge starteten in drei Startergruppen zum Rennen aus Kombination GP-Kurs und Nordschleife. Neben Porsche 911 RSR, Porsche 935 K1, Porsche Carrera RS oder BMW M3 starteten zum Beispiel auch VW Polo 1, NSU TT, BMW 2002, Alfa Romeo GT-AM, Ford Escort oder Morgan Plus 8. Mercedes benz Classic, einer der Sponsoren des Eifelrennens setzt seit einigen jahren einen wiederaufgebauten Mercedes-Benz 220 SE „Heckflosse“ im FHR Langstreckencup ein. Beim diesjährigen Eifelrennen pilotieren der ehemalige F1 Fahrer David Coulthard, Chris Harris(bekannt aus Drive: http://www.youtube.com/user/drive) und Robert Pyal .

Kurz nachdem Start ereignete sich ein Startunfall im Beriech der Start/Ziel Geraden ein Unfall welcher zum Abbruch des Rennen führte. Nach ca. 1 Std konnte das Renne neu gestartet werden.

Porsche Kremer – 3.Nacht der Legenden

Dämmerung Samstagabend. 60 Porsche rollen um 20:45Uhr in den Vorstart zur Nacht der Legenden. Zum dritten Male richtet der Kölner Traditionsrennstall Kremer Racing die 3. Nacht der legende im Rahmen des ADAC Eifelrennens aus. Porsche verschiedenster Baureihen werden den Motorsportfan vorgeführt. Zum Beispiel Porsche 908, Porsche 911 RSR, 944 Turbo, Porsche RSR 2,8 oder die drei Kremer Porsche 935 K1 – K3. Wolfgang Schrey startete mit seinem gelben Porsche 935 K1, Der 935 K2 in der Vaillant Lackierung sowie den ex Klaus Ludwig und Bob Wollek Kremr K3 in der Jägermeisterlackierung. Uli Andree, VLN Meister der Saison 2012 hatten Porsche Kremer eine besondere Ehre zukommen lassen. Er durfte den „Jägermeister K3“ pilotieren. Für Uli Andree ging damit ein Traum in Erfüllung

Eine kleine Info als Abschluss für alle Porsche Fans: Kremer Racing kündigte vor einiger Zeit, den legendären Porsche 935 K4 wieder auf zu bauen. Im Gespräch mit einen Teammitglied, erhielt der Autor der Info, dass der Aufbau des K4 ruhig angegangen wird. Das eigene Motorsport- sowie

Kundenprogramm steht an oberster Stelle. Zurzeit befindet sich der K4 bei dp Motorsport zwecks Karosserieaufbau

Thorsten Korbella

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Kremer Porsche K2Beim „ADAC-Eifelrennen um den Jan-Wellem-Pokal 2013“ erweckt Porsche Kremer einmal mehr die Legenden zum Leben
• „3. Porsche Kremer Nacht der Legenden“ am Samstagabend auf der GP-Strecke
• Rund 50 Modelle aus der Geschichte des Kölner Tuning- und Rennbetriebs erwartet
• Rasante Demonstrationsfahrt vor stimmungsvoller Kulisse in der Abenddämmerung

Düsseldorf, 22. April 2013 – Zeitreise im Zwieli…cht: Bereits zum dritten Mal lädt der Kölner Traditionsbetriebs Porsche Kremer im Rahmen des „ADAC-Eifelrennen um den Jan-Wellem-Pokal“ zur „Nacht der Legenden“. In den vergangenen beiden Jahren zählte das stimmungsvolle Event stets zu den absoluten Highlights. Und so dürfen sich die Fans auch in diesem Jahr auf ein ganz besonderes Spektakel freuen, wenn am Samstagabend rund 50 Sport- und Rennwagen die gemeinsame erfolgreiche Geschichte der Stuttgarter Marke und des Kölner Tuning- und Motorsportexperten wieder aufleben lassen. Interessierte mit Porsche- oder Porsche Kremer-Modellen bis Baujahr 1993 sind zur Teilnahme herzlich eingeladen.
Je später der Abend, desto spektakulärer die Action: Im vergangenen Jahr fiel die „Nacht der Legenden“ anlässlich des 50-jährigen Team-Jubiläums von Porsche Kremer besonders spektakulär aus. Rund 60 Porsche-Boliden in Straßen- und Rennversion nahmen die Grand Prix-Strecke in Beschlag – angeführt vom ehemaligen Kremer-Pilot John Fitzpatrick, der just an diesem Tag seinen 69. Geburtstag feierte und am Steuer des „Jägermeister“-Porsche 935 K3 zeigte, dass er nichts von seinem fahrerischen Talent eingebüßt hatte. Zum Abschluss des Abends erleuchtete dann noch ein farbenfrohes Feuerwerk den Abendhimmel über der Nürburg.
Die „3. Porsche Kremer Nacht der Legenden“ soll dem Vorjahres-Event in keiner Weise nachstehen. Bereits jetzt haben sich fast 30 Besitzer historischer Porsche- und Porsche Kremer-Modelle ihre Teilnahme an dem rasanten Get-together zugesagt. Damit ist bereits garantiert: Wenn sich am Samstag, 15. Juni 2013 die Dämmerung über die Eifel legt, kehrt auf dem Nürburgring noch lange keine Ruhe ein. Aber es geht noch lauter – denn es sind noch Plätze frei.
Besitzer historischer Porsche- und Porsche Kremer-Modelle sind daher herzlich eingeladen, ihr Fahrzeug gemeinsam mit zahlreichen Gleichgesinnten auf der Grand Prix-Strecke sportlich auszuführen und den begeisterten Zuschauern rund um die Strecke zu präsentieren. Voraussetzung: Das Fahrzeug ist nicht jünger als Baujahr 1993 und verfügt über einen Überrollbügel oder -käfig. Zudem herrscht Helmpflicht während der Demonstrationsfahrt auf der GP-Strecke. Die Teilnehmer der „3. Porsche Kremer Nacht der Legenden“ stoßen anschließend auf dem „Düsseldorfer Abend“ gemeinsam mit allen Teilnehmern des „ADAC-Eifelrennen um den Jan-Wellem-Pokal 2013“ auf das auf der Rennstrecke erlebte an.
Weitere Informationen zur „3. Porsche Kremer Nacht der Legenden“ auf www.adac-eifelrennen.de und www.kremer-racing.eu.

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Photo by Romain Hankes

Photo by Romain Hankes

Vom 19. bis zum 21. Juli findet die Rallye de Luxembourg im Großherzogtum statt. Zum ersten Mal zählt die Rallye, die um die Jahrtausendwende sogar zur Europameisterschaft gezählt hat, zur deutschen Rallyemeisterschaft.

Schon jetzt wird ein breites Starterfeld versprochen. Nicht nur die bekannten DRM-Starter kommen, auch Gaststarter aus Deutschland und Belgien haben sich angekündigt.
Ruben Zeltner reist im Porsche 911 GT3 an, er tritt gegen zwei S2000 an, neben Georg Berlandy wird nämlich auch der Skoda Fabia von Mark Wallenwein am Start sein, es steht allerdings noch nicht fest, wer am Steuer sitzt. Falls die Homologation des Ford Fiesta R5 planmäßig verläuft, wird Jourdan Serderidis mit diesem Fahrzeug an den Start gehen. Neben Sandro Wallenwein im Subaru Impreza R4 wird Patrick Gengler ein zweites R4-Fahrzeug (Mitsubishi Lancer EVO X) an den Start bringen. Wie bereits im Vorjahr versucht Ford-Werksfahrer Thierry Neuville die Rallye in seinem Terminkalender unterzubringen.
Als Tabellenführer reist Dirk Riebensahm im Subaru Impreza N16 an. In der seriennahen Gruppe N werden auch Urs Hunziker aus der Schweiz (Subaru Impreza) und Claude Streicher (Mitsubishi Lancer EVO IX). Steve Zimmer wird seinen neu erworbenen BMW M3 E46 ebenfalls präsentieren.
Das Feld wird durch einige Starter der Euro Rallye Trophée ergänzt, außerdem wird eine Armada von R2- und R3-Fahrzeugen erwartet. Für reichlich Action und schöne Drifts sorgt das Team vom Sonnental Rallye Driftclub und der Österreicher Christof Klausner mit seinem Audi Quattro, der für seine Drifts europaweit bekannt ist.

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Rally Islas Canarias, 21-23 03 2013Erstes Asphaltqualifying der Rallyegeschichte

Im Zuge der Beschlüsse der FIA Rallye-Kommission vom 24. Mai wird der Shakedown künftig zum Qualifying genutzt. Die Geko Ypres Rallye wird die weltweit erste Asphaltrallye sein, in der ein Qualifying die Startreihenfolge festlegt.

Geko Ypres Rally-Organisator Alain Penasse ist begeistert: „ich war bei der Zusammenkunft der Rally-Kommission am 24. Mai anwesend und sprang förmlich aus meinem Stuhl, als die Regeländerung akzeptiert wurde. Dies gibt den Geko Ypres-Organisatoren und den Teams hinter anderen Asphaltevents, die Chance weitere Spannung aufzubauen, da das freie Training nicht mehr lediglich ein Testlauf ist, sondern die Startreihenfolge für die Teams festlegt.“

Geko Ypres-Rally Organisator Alain Penasse ist begeistert: „ich war bei der Zusammenkunft der Rallyekommission vor Ort und ich sprang förmlich von meinem Stuhl, als die Regeländerung akzeptiert wurde. Dies gibt den Organisatoren der Geko-Ypres und anderen Rallyeveranstaltungen die Möglichkeit die Spannung noch weiter zu erhöhen, da das freie Training nicht mehr nur ein Testlauf ist, sondern die Startreihenfolge für die Teams festlegt.“

Die Neuregelung wirkt sich nicht auf den Zeitplan der Geko Ypres Rally vom 27. – 29. Juni aus.