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Kostenreduzierung in der ERC

Um die finanzielle Belastung der teilnehmenden Teams in der FIA Rallye-Europameisterschaft (ERC) zu reduzieren, wird das Reifenkontingent pro Veranstaltung ab dem sechsten Lauf in Ypern um 40% reduziert.

Künftig stehen den Teams maximal 20 Reifen, plus vier für Shakedown, Trainings- und Qualifikationsfahrten zur Verfügung.

„Die ERC-Reifenregularien waren viel zu teuer. Wir möchten den Wettbewerb unter den Reifenherstellern aufrecht erhalten, aber wir mussten etwas tun, um die Kosten drastisch zu senken. Mit zuvor sechs erlaubten Neureifen nach jedem Service, nutzten die Teams 36-42 Reifen für 250 Wertungskilometer. Aufgrund der weitaus höheren Laufleistung moderner Rennreifen war dieses Vorgehen wirtschaftlicher Unsinn. Wir haben daher in Zusammenarbeit mit den Teams, Rallyeorganisatoren und Reifenherstellern ein Konzept zur Beschränkung der exzessiven Nutzung von Neureifen erarbeitet, das von der FIA Rallye-Komission abgesegnet wurde.“ so François Ribeiro, Motorsport Entwicklungsvorstand von Eurosport Events.

Darüber hinaus ist das Nachschneiden von Reifenprofil zur Gripverbesserung der 18″ Asphaltreifen künftig verboten, es sei denn außerordentliche Wetterbedingungen machen es unabdinglich. Für Zweiradgetriebene Fahrzeuge bleibt das sogenannte “grooving“ nach den 2013er ERC Sportregularien weiterhin strikt untersagt.

Sebastian Klos

zeroundersteer.com

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