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8770325092_ac3aee9f80_oMit Spannung erwarten die Fans des ADAC Eifel Rallye Festival (25. – 27. Juli 2013) den 8. Juni. Dann wird die langersehnte Nennliste der Ausgabe 2013 für das größte rollende Rallye-Museum endlich veröffentlicht.

Auf www.eifel-rallye-festival.de stehen dann die 150 Teilnehmer, die einen Querschnitt aus der Geschichte des Rallye-Sports präsentieren. Zusätzlich starten noch 15 ‚Quertreiber‘ aus der Vorauswagen-Gruppe. Sie müssen nicht die strengen Vorgaben an den originalgetreuen Zustand der Fahrzeuge aus dem Hauptfeld erfüllen, stimmen aber mit ihren Drifteinlagen die Fans auf die Parade der Rallye-Klassiker ein.

„Vielfalt“ lautet einmal mehr das Zauberwort im Starterfeld von Slowly Sideways. Mehr als 30 verschiedene Fahrzeugmarken und 75 verschiedene Fahrzeugtypen sind am Start. Sie repräsentieren über 50 Jahre Rallyegeschichte – vom knatternden Wartburg 311 bis hin zum pfeilschnellen Subaru Impreza WRC. Ein besonderes Highlight sind wie immer die spektakulären Monster der Gruppe-B-Ära, von denen mehr als 25 Stück die Wälder in der Vulkaneifel unsicher machen werden. Das wohl stärkste Auto bringt der Engländer Enda Garvey an den Start. In seinem Peugeot 205 T16 E2 arbeitet noch ein Originalmotor vom Bergrennen am Pikes Peak mit rund 600 PS!

Besonders stolz ist Reinhard Klein dieses Jahr aber auf die einmalige Ansammlung von Meisterautos in der Champions-Parade. „Die Slowly-Sideways-Gemeinde hat bei unserem Motto ‚40 Jahre Weltmeisterschaft‘ ganz toll mitgespielt“, so der Rallye-Fotograf aus Köln. „Wir haben vom ersten Marken-Europameister 1968, über den ersten Marken-Weltmeister von 1973 bis zum Ende der Gruppe B 1986 lückenlos alle Meisterautos am Start. Darunter sind natürlich die ganz großen Klassiker wie die Alpine A110, der Lancia Stratos, Fiat 131 Abarth, Audi Quattro und eben der spektakuläre 205 T16 von Enda Garvey.“

Viele Größen der Rallye-Szene als VIP-Fahrer in der Eifel Wenn auch die Teilnehmer-Liste am 8. Juni veröffentlicht wird, bei der Besetzung der VIP-Fahrer lässt sich der Veranstalter noch nicht so ganz in die Karten blicken. „Nicht nur das Interesse der Besitzer historischer Rallye-Fahrzeuge an unserem Festival wächst ständig, auch von den Piloten kommen immer mehr Anfragen, um in der Vulkaneifel nochmals mit ihren damaligen Sportgeräten zusammen zu treffen. Aber da ist noch nicht alles fest“, berichtet Organisationsleiter Peter Schlömer vom MSC Daun nicht ohne Stolz.

Neben Doppelweltmeister und Schirmherr Walter Röhrl, Björn Waldegård, dem schwedischen Weltmeister von 1979 sowie dem zweifachen deutschen Rallye-Meister Harald Demuth haben bereits weitere Größen der Rallye-Szene ihre Teilnahme fest zugesagt.

Der Finne Simo Lampinen gewann auf einem Saab gleich dreimal (1963, 1964, 1972) sein Heimspiel bei der 1000 Seen Rallye. Der Ex-Werksfahrer für Saab, Peugeot, Fiat, Triumph und Lancia feiert in der Eifel gleich zwei Wiedersehen: Lampinen startet auf seinem Originalauto von der Akropolis 1975, einem Lancia Beta Montecarlo im Alitalia-Look, und an seiner Seite sitzt erneut sein damaliger Co-Pilot Piero Sodano.

In einem Lancia rollt auch der Korse Yves Loubet über die Startrampe. Der Europameister von 1989 ist den Fans vor allem wegen seiner großartigen Auftritte bei der Tour de Corse im Gedächtnis geblieben, wo er 1986, 1987 und 1988 jeweils auf dem Podest landete. In der Eifel wedelt er im spektakulären Lancia 037 Rally um die Ecken.

Eine weitere Wiedervereinigung im Rallye-Cockpit feiern Egon Culmbacher und Werner Ernst. Vor 40 Jahren, bei der Rallye Polen im WM-Premierenjahr 1973, wurden sie im Wartburg 353 Zweite – von insgesamt lediglich drei Teams, die das Ziel in Wertung sahen. Das Auto, welches sie nun in der Eifel pilotieren, wurde aus Original-Werksteilen wieder aufgebaut.

Nikolaus ‚Niki‘ Schelle war erfolgreich in der Deutschen Rallye-Meisterschaft und als Junior von Suzuki in der Weltmeisterschaft unterwegs. Vielen ist der schnelle Bayer auch bekannt durch seine Moderationen und Autotests in GRIP – das Motormagazin bei RTL2. Beim Rallye-Festival driftet er in einem Audi 200 quattro durch die Vulkaneifel.

Volles Programm schon am Donnerstag

Schon ab Donnerstag ist die Vulkaneifel rund um Daun erfüllt vom Sound geschichtsträchtiger Rallye-Boliden. Ab 16.00 Uhr verwandelt sich das kleine Dorf Brück in ein Rallye-Museum. Die neue Shakedown-Strecke ‚Mantaloch‘ führt unmittelbar am Ort vorbei. Von zwei großen Parkplätzen am Ortsrand gelangen die Fans zur Dorfmitte am Brunnen. Im direkten Umkreis befinden sich der Service-Bereich, der Start des Shakedowns und zwei attraktive Zuschauerpunkte. Ab 20.00 Uhr lockt dann das große Open-Air-Rallye-Kino in die Rallye-Meile nach Daun. Der österreichische Kultfilmer Helmut Deimel wird hier wieder Kostproben und Raritäten aus seinem unerschöpflichen Fundus präsentieren.

Die Teilnehmer des Audi Sport Quattro Treffens stellen ihre Fahrzeuge ab Donnerstag vor dem Rallye-Zentrum am Forum in Daun aus. Neben den 15 Sport Quattro wird auch ein 1983er Original Ur-Quattro von Hannu Mikkola, dessen Neuaufbau gerade beendet wurde, dort erstmals präsentiert.

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