Category: Kolumne

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Nur kurze Zeit nach dem Ende der Gruppe B, entwickelte Peugeot den 205 T16 weiter mit dem Ziel die Rallye Paris/Dakar zu gewinnen. Unter der Leitung Jean Todts ging das Projekt in großen Schritten vorwärts und so standen am 1. Januar 1987 die ersten 205 T16 ‚Grand Raid‘ in Paris um die schwierigste Rallye der Welt zu bestreiten.

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Thierry Neuville ist das Toptalent der WRC. Mit gerade erst 25 Jahren kann er bereits auf langjährige Rallyeerfahrung in der IRC und der Weltmeisterschaft zurückblicken. Er fuhr als Werksfahrer für Citroën, wurde vergangene Saison Vizeweltmeister bei Ford und fährt künftig im Dienste von Neueinsteiger Hyundai. Doch woher kommt Thierry und was macht ihn so schnell?

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Ein Rallye-Weltmeister Namens Sébastien geht, der nächste kommt. 2013 war ein Einstand nach Maß für Volkswagen in de Rallye-WM. Zusammen mit Sébastien Ogier gewannen sie sowohl Konstrukteursmeisterschaft als auch den Fahrertitel. Und einige Fans werden sich gedacht haben, geht es denn jetzt genauso weiter wie in den vergangenen Jahren, der Loeb Dominanz, nur eben unter seinem Namensvetter im Polo? Grund genug, auf die Chancenverteilung für 2014 zu schauen.

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Wer schon mal in den Bergen unterwegs war, weiß wie anspruchsvoll manche Bergstraßen zu befahren sind, links die Böschung, rechts geht es steil bergab. Was bei einer gemütlichen Fahrt schon spannend werden kann, ist mit einer Geschwindigkeit von über hundert Kilometern pro Stunde ein Ritt auf der Rasierklinge. (mehr …)

Highspeed in Down Under.  Shipmans heisst die Prüfung, die wir diese Woche für unsere Serie “Signature Stages“ unter die Lupe genommen haben. (mehr …)

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Stay on the Road! Für keine andere WP gilt dieser Leitsatz mehr, als für die Prüfung auf dem Truppenübungsplatz Baumholder, sofern man die Bekanntschaft mit den sogenannten Hinkelsteinen vermeiden will. Normalerweise verhindern diese circa fünfzig Zentimeter hohen und zwei Meter tief in den Boden reichenden Fahrbahnbegrenzungen, dass Panzer und andere Militärfahrzeuge nicht von der Fahrbahn abkommen. Was also sonst zur Sicherheit der Panzerbesatzungen beiträgt, lässt wohl, wenn einmal im Jahr die besten Rallyepiloten der Welt hier gastieren, kaum einen kalt. Zu oft beendeten diese schon den ein oder anderen Traum vom Sieg des Rallye-Laufes. Dabei sind es nicht nur die Hinkelsteine, welche die Panzerplatte so einzigartig machen. Vielmehr ist es der Mix aus verschiedensten Fahrbahnbelägen, bei denen die Spanne von feinsten Asphalt bis hin zu rauen aufgebrochenem Betonpisten mit mehreren Zentimeter tiefen Schlaglöchern reicht.  Was für die Fahrer und Autos eine Riesenherausforderung ist, ist für die Rallyegemeinde der Himmel auf Erden. Jedes Jahr lockt die “Arena Panzerplatte“ gerade deshalb tausende Fans aus allen Gegenden der Welt in den Hunsrück, um die Stars der Rallyeszene hautnah zu erleben. Denn neben den Hinkelsteinen und taffen Streckenbedingungen hat die Königsprüfung der Rallye Deutschland mit “Gina“, “Arena Nudeltopf“ und “kleine Platte“ auch einige der besten Zuschauerpunkte der gesamten Rallye im Petto. Wenn also am dritten Wochenende im August die Panzer der US Army die Fahrbahn für die besten Lenkradakrobaten der Welt frei machen, heißt es wieder einmal willkommen im Land der Hinkelsteine und im Auto “Stay on the Road“.

Lukas Ammann

zeroundersteer.com

1000872_606560792710594_1322688085_nSie ist es. Eine Prüfung, deren Name nur den besten leicht über die Lippen geht. Highspeed, unzählige blinde Kuppen, Sprünge die alle Rekorde brechen, von Start bis Ziel immer am Limit, das ist Ouininpohja. Für viele Fahrer ist diese Prüfung, mitten in Finnlands Wäldern, der Inbegriff des Rallye fahrens.

Doch als 2004 der Norweger Petter Solberg im Subaru Impreza WRC die von der FIA zulässige Durchschnittsgeschwindigkeit von 130 km/h überschritt und einen neuen Streckenrekord aufstellte, rauchten in Paris die Köpfe. Über 130 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit auf Schotter? Das war zu viel des Guten. Als Folge dessen, wurde sie im Folgejahr in zwei Abschnitte – Ost und West – unterteilt. Als diese Maßnahme die Strecke so zu zähmen scheiterte, strich man sie 2008 komplett aus dem Kalender, als zu schnell und somit als zu gefährlich wurde sie eingestuft. So war die einst “spektakulärste“ Prüfung des finnischen WM-Laufes Geschichte. Bis im letzten Jahr ein Raunen durch die Rallyewelt ging, plötzlich stand die legendäre Prüfung wieder auf dem Zeitplan der 2012er Ausgabe der früheren 1000 Seen Rallye. Und allen Fahrern ging es nur um eins, den Rekord von 2004 zu brechen und sich so in den Geschichtsbüchern des Rallyesports zu verewigen. Und es sollte gelingen. Mikko Hirvonen schnappte sich die Krone des schnellsten Fahrers auf der berüchtigten Prüfung, indem er die 33,01 Kilometer lange Schotterpiste in einer Zeit von 15 Minuten 17 Sekunden und 3 Hundertstel hinter sich brachte.

Diesen Samstag steht Ouninpohja wieder auf dem Zeitplan der Rallye Finnland und eines ist sicher, es wird wieder ein Spektakel. Vielleicht sogar wieder mit einen neuen Rekord auf der schnellsten Wertungsprüfung des Kalenders.

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BildEine digitale Profispiegelreflexkamera, mit verschiedenen Wechselobjektiven, am besten in unterschiedlichen Brennweiten sowie Lichtstärken. Das wäre wohl die gängige Antwort, die man von nicht Wenigen zu hören bekommt. Ist das schon alles?

Wird man allein dadurch, plötzlich zu einem besseren Fotografen oder gar zum ”Profi”, nur weil man sich teure Ausrüstung leisten kann? Sicherlich erleichtert hochwertige Ausrüstung das Arbeiten an der Strecke, aber was hilft einem, eine mehrere tausend Euro teure Ausrüstung, wenn die Stelle an der man steht, absolut nicht fototauglich ist? Die Antwort. Nichts! Was also macht den Unterschied zwischen einen Amateur und einem Profi? Wie so oft liegt die Antwort um diese Frage beantworten zu können, auf jenem, was dem außenstehenden verborgen bleibt. Nämlich in der Arbeit welche im Vorfeld einer Rallye erledigt werden muss. Streckenkarten studieren, Bilder vergangener Jahre ansehen und das Abfahren interessanter Punkte gehört ebenso dazu, wie das Fotografieren selbst. Hat man nach all dem eine Stelle gefunden heißt es den richtigen Durchgang wählen. Vielleicht ist im zweiten das Licht besser, vielleicht Springen die Fahrer weiter, vielleicht liegt nach dem ersten Durchgang mehr Dreck auf der Strecke usw. das alles sind wichtige Punkte, die bedacht werden sollten. Allerdings sind dies auch nur Eckpunkte im Zusammenspiel aus vielen verschiedenen Dingen die stimmen müssen und es mag abgedroschen klingen, doch häufig braucht man auch einfach mal das Quäntchen Glück, um zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein. Doch wer die Disziplin aufbringt und einige der oben genannten Punkte beachtet und mit Spaß bei der Sache ist, bei dem wird sich auch mit einer kleineren Ausrüstung der Erfolg bald einstellen und man wird mit schönen oder noch schöneren Fotos im Gepäck die Heimreise antreten.

Sonne, Strand und jede Menge Schotteraction, das sind die Zutaten für einen der schönsten Läufe, die der Kalender der Rallye-WM zu bieten hat und genau das war es, was wir erwartet hatten als wir den Flug nach Sardinien buchten. Eines vorweg, wir wurden nicht enttäuscht. (mehr …)