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Der Finne gewann am Samstag seine dritte Schweden-Rallye und führt die WRC-Fahrerweltmeisterschaft nun erstmals an. Mit 40 Punkten hat Latvala fünf Zähler Vorsprung auf seinen VW-Teamkollegen und amtierenden Weltmeister Sebastien Ogier, der in Schweden nach einem Aufprall mit einer Schneebank viel Zeit verlor.

Nach der Siegerehrung verriet Latvala, dass ihm die Einheiten mit Mentalcoach Christoph Treier, der schon mit Marcus Grönhom arbeitete, bei der Fokussierung halfen. Vor allem zu Beginn der Rallye, als er versuchte, Ogier unter Druck zu setzen.

„Er hat mir so sehr geholfen. Das war etwas, was das Team angesprochen hat und ich habe entschieden, dass es für mich gut sein könnte“, erklärte Latvala. „Also danke an das Team für diesen Einfall. Mentaltraining kann glaube ich in jedem Sport funktionieren.“

Latvala glaubt auch, dass dieses Erlebnis ihm einen mentalen Schub für die restlichen elf Läufe geben wird.

„Ich hatte oft schwierige Starts in die Saisons. Und wenn du am Beginn so wenige Punkte holst, ist es schwer – dann hast du zur Halbzeit die WM schon fast verloren.“

„Ich wollte mich wirklich konzentrieren um einen guten Start hinzulegen – ich wurde bei der Monte Fünfter und wusste, dass es wichtig ist, hier ein gutes Resultat abzliefern, um die Weltmeisterschaft interresant zu gestalten“, fügte er hinzu.

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