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„Damit hätte ich nie gerechnet“ – So die erste Reaktion des Belgiers gegenüber Servus TV. Thierry Neuville gewinnt seinen ersten WM-Lauf und die erste Rallye für Hyundai. Vorjahressieger Dani Sordo landet auf Platz zwei und macht den Doppelsieg der Neueinsteiger, der gleichzeitig ein Heimsieg ist. Volkswagen ist mit großen Ambitionen zur Heimrallye nach Trier gereist, hier könnte der Titel der Konstrukteurs-WM in trockene Tücher gebracht werden. Sebastien Ogier verbremst sich bereits am ersten Tag und landet nahezu unbeschädigt auf einem tieferen Weg, er kann am zweiten Tag wieder starten. Von nun an bestimmt Latvala das geschehen. Am zweiten Tag bestimmt er die Rallye, Ogier fliegt auf der Prüfung „Peterberg“ auf einem schnellen Stück ab und beschädigt das Auto schwer, Fahrer und Beifahrer kommen vorsorglich ins Krankenhauses. Nach dem zweiten Tag führt Latvala vor Kris Meeke (Citroen DS3 WRC) mit knapp einer Minute, dahinter folgen Neuville (+1:00,9) und Dani Sordo (+1:26,8). Am Sonntagvormittag überschlagen sich die Ereignisse. Latvala hat einen Fehler im Aufschrieb und landet im Weinberg, er versucht die Straße wieder zu erreichen, hat aber keine Chance in den steilen Hängen der Mosel. Auf der nächsten Prüfung touchiert Meeke eine Mauer, auch er kann nicht weiter fahren. Neuville fährt den Sieg nach Hause und wird zweiter auf der Powerstage. Diese gewinnt das Nachwuchstalent Elfyn Evans, Mikko Hirvonen (beide M-Sport, Ford Fiesta WRC) wird dritter. Pontus Tidemand gewinnt seine erste WRC2-Rallye, nachdem Julien Maurin nach einem Platten über zwei Minuten verliert. Bester Deutscher wird Armin Kremer im Skoda Fabia S2000. Ohne Zweifel haben die deutschen Fahrer eine gute Rallye abgegeben. Christian Riedemann wird zweiter in der Junior-WRC mit einem Rückstand von 9,4 Sekunden hinter Stephane Lefebvre. Bitter: Aufgrund eines Getriebewechsels bekommt er eine Strafzeit von 20 Sekunden. In der Klasse RC4 (R2) geben die beiden Opel-Junioren Marijan Griebel und Fabian Kreim im ADAM R2 von Anfang an den Ton an und lassen die Konkurrenz, unter Anderem die Drive DMACK Trophy hinter sich. Kreim fällt am zweiten Tag aus, Griebel gewinnt mit einem Vorsprung von über fünf Minuten. In der Citroen Racing Trophy gewinnt Philipp Knof, er gewinnt auch die Klasse RC5. Richard Tuthill wird beim Porsche-RGT-Debut 27.

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