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8649080498_d290bae97e_oBei der ADAC Hessen-Rallye Vogelsberg konnten Sandro Wallenwein / Marcus Poscher (Stuttgart / Lautrach) mit ihrem Subaru Impreza R4 den zweiten DRM-Sieg in Folge einfahren.

Auf den 12 WPs (139,84 Bestzeitkilometer) rangierten sie beim dritten Saisonlauf 2:30,1 Minuten vor den Brüdern Ruben und Thomas Zeltner (Lichtenstein / Österreich) im Porsche 911 GT3. Nach einer starken Vorstellung im frontgetriebenen Renault Mégane RS konnten sich Carsten Mohe / Steffen Rothe (Crottendorf / Plauen) den dritten Platz auf dem Podium sichern und dabei viele leistungsstärkere Teams hinter sich lassen. Als Meisterschaftsführer reisen Dirk Riebensahm / Kendra Stockmar-Reidenbach (Andernach / Elchweiler, Subaru Impreza N16) aus der Burgenstadt Schlitz ab: Ihnen reichte der vierte Platz, um die Führungsposition in der höchsten Deutschen Rallyeliga zu verteidigen.

Riebensahm behält Meisterschaftsführung
Sandro Wallenwein, der mit dem zweiten Gesamtsieg der Saison 2013 auf die zweite Meisterschaftsposition vorrückt, konnte von der ersten WP an die Führung übernehmen. „Es war eine wahnsinnig schwere Rallye“, fasste er im Ziel zusammen. Die Strecken in Hessen forderten den Teams an diesem Wochenende alles ab, nachdem der gerade beendete Winter viel Schlamm hinterlassen hatte und die Prüfungen so stellenweise zu Rutschbahnen werden ließ. „Wir haben keinen Fehler gemacht, es lief perfekt für uns“, freute sich Wallenwein, „aber diese Bedingungen kamen unserem Subaru auch sehr entgegen. Ich bin fast sicher, dass wir bei anderen Rallyes in diesem Jahr noch erleben werden, dass die Super2000- und Porsche-Konkurrenten auftrumpfen können.“ Besonders freute sich der DRM-Champion des Jahres 2011 über den Tabellenführer: Sein Teamkollege Dirk Riebensahm profitiert von fehlerfreien Vorstellungen bei den beiden Auftaktrallyes der DRM, bei denen viele Konkurrenten im dichten Schnee Probleme bekamen: „Er fährt ja einen Wallenwein-Subaru, so bleibt die Meisterschaft im Team“, schmunzelte Wallenwein, und Riebensahm freute sich: „Ich hätte am Samstagmorgen nicht darauf gewettet, dass ich als Tabellenleader abreise. Ein tolles Gefühl!“

Berlandy nach Ausritt aus dem Verfolgerduell ausgeschieden
Bis zum Samstagvormittag hatte der dritte DRM-Lauf noch im Zeichen des Fights zwischen Wallenwein und dem Stromberger Georg Berlandy (Peugeot 207 S2000) gestanden. Bis auf knapp 14 Sekunden hatte er auf den späteren Sieger aufschließen können, bevor er auf der siebten WP neben die Strecke geriet und sein Fahrzeug so stark beschädigte, dass er aufgeben musste. Besonders zu kämpfen mit den rutschigen Bedingungen hatten auch die Porsche-Piloten. Dennoch konnte Ruben Zeltner im 911 die Rolle des Subaru-Jägers übernehmen und bis auf die zweite Position vorfahren. Er klagte darüber, dass er die Power des GT3-Boliden kaum auf die Straße brachte und haderte: „Vergnügen sieht anders aus. Platz zwei war das Maximum, das herauszuholen war. Rückblickend betrachtet hat es aber sogar doch ein wenig Spaß gemacht, dieses Auto bei den schwierigen Bedingungen so schnell zu bewegen.“

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