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1000872_606560792710594_1322688085_nSie ist es. Eine Prüfung, deren Name nur den besten leicht über die Lippen geht. Highspeed, unzählige blinde Kuppen, Sprünge die alle Rekorde brechen, von Start bis Ziel immer am Limit, das ist Ouininpohja. Für viele Fahrer ist diese Prüfung, mitten in Finnlands Wäldern, der Inbegriff des Rallye fahrens.

Doch als 2004 der Norweger Petter Solberg im Subaru Impreza WRC die von der FIA zulässige Durchschnittsgeschwindigkeit von 130 km/h überschritt und einen neuen Streckenrekord aufstellte, rauchten in Paris die Köpfe. Über 130 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit auf Schotter? Das war zu viel des Guten. Als Folge dessen, wurde sie im Folgejahr in zwei Abschnitte – Ost und West – unterteilt. Als diese Maßnahme die Strecke so zu zähmen scheiterte, strich man sie 2008 komplett aus dem Kalender, als zu schnell und somit als zu gefährlich wurde sie eingestuft. So war die einst “spektakulärste“ Prüfung des finnischen WM-Laufes Geschichte. Bis im letzten Jahr ein Raunen durch die Rallyewelt ging, plötzlich stand die legendäre Prüfung wieder auf dem Zeitplan der 2012er Ausgabe der früheren 1000 Seen Rallye. Und allen Fahrern ging es nur um eins, den Rekord von 2004 zu brechen und sich so in den Geschichtsbüchern des Rallyesports zu verewigen. Und es sollte gelingen. Mikko Hirvonen schnappte sich die Krone des schnellsten Fahrers auf der berüchtigten Prüfung, indem er die 33,01 Kilometer lange Schotterpiste in einer Zeit von 15 Minuten 17 Sekunden und 3 Hundertstel hinter sich brachte.

Diesen Samstag steht Ouninpohja wieder auf dem Zeitplan der Rallye Finnland und eines ist sicher, es wird wieder ein Spektakel. Vielleicht sogar wieder mit einen neuen Rekord auf der schnellsten Wertungsprüfung des Kalenders.

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