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Sonne, Strand und jede Menge Schotteraction, das sind die Zutaten für einen der schönsten Läufe, die der Kalender der Rallye-WM zu bieten hat und genau das war es, was wir erwartet hatten als wir den Flug nach Sardinien buchten. Eines vorweg, wir wurden nicht enttäuscht.

Tag 1

Start ins Abenteuer

Zusammen mit zwei weiteren Fotografen, waren wir am Montagmittag in der Nähe des Flughafen Hahn verabredet. Nach einer kurzen Begrüßung und ein wenig Gedankenaustausch, ging es mit dem Schuttlebus weiter zum Abflugterminal. Schnell noch eine Kleinigkeit essen, dann einchecken und ab ins Flugzeug. Und wie es sich für einen waschechten Rallyeurlaub gehört, überflogen wir kurz nach dem Start die Mosel-Prüfungen der Rallye Deutschland. Auftakt also geglückt.

Nach der Landung am späten Montagnachmittag, luden wir mit etwas Verzögerung das Gepäck in den Mietwagen und folgten den Sardinien erprobten Fotografen von Rallye3.de zum örtlichen Supermarkt, um Proviant für die nächsten Tage zu besorgen. Anschließend fuhren wir, zu unserem gemeinsamen Ferienhaus, welches gute fünfzehn Kilometer nördlich von Olbia gelegen war. Im Haus selbst war alles in Ordnung, die Aussicht wahnsinnig schön und die Luft noch angenehm warm. Wir teilten uns auf die Zimmer auf und gingen noch grob die Abläufe für der nächsten Tage durch. Für viel mehr, reichte die Zeit am ersten Abend nicht mehr.

Tag 2

Von Porto Cervo zum Shakedown

Sonnenaufgang war an diesem Morgen um kurz vor sechs Uhr. Da klickten oben auf der Dachterrasse schon die Fotoapparate, denn einen von uns hielt es nicht mehr in den Federn und er startete in den Morgen wie es sich für Fotografen gehört, mit der Kamera in der Hand. Unterdessen regten sich auch die anderen und gegen halb acht versammelten wir uns zum gemeinsamen Frühstück. Es waren noch volle zwei Tage bis die Motoren der Rallyeautos ertönen sollten. Also vertrieben wir uns die Zeit am Dienstagmorgen, mit Sightseeing entlang der Costa Smeralda und gönnten uns ein wenig Entspannung, im mondänen Urlaubsort Porto Cervo, wo wir zwischen Yachten und Designerläden ein paar Stunden verbrachten.

Am Nachmittag jedoch, wurde es allmählich Zeit, sich dem eigentlichen Grund für unseren Besuch auf der Mittelmeerinsel zu widmen. So begannen wir die ersten Prüfungen der Rallye zu besichtigen. Den Auftakt hierzu bildete der Shakedown. Oder besser der “very crazy stage“ aber dazu später. Ein schmaler von Mauern eingefasster Schotterweg führte weg von der Hauptstraße direkt zum Start. Die Strecke, die auch zum Qualifying genutzt wurde, war zwar aus vergangenen Jahren bekannt, nur wurde sie in diesem Jahr entgegengesetzt der üblichen Richtung gefahren.

Okay! Extrem schwierige Strecke mit vielen interessanten Ecken. Das war die Erkenntnis nach dem abfahren. Glücklich, die fast vier Kilometer lange Test-WP lebend überstanden zu haben, ging es zur nächsten und gleichzeitig am nördlichsten gelegenen Prüfung Gallura. Wir parkten an der Seite und gingen einige Meter in die WP.

Durch einen Tipp, den wir im Vorfeld der Rallye erhalten hatten, wussten wir, dass es dort einen Fluss geben sollte. Zu unser aller Freude führte dieser auch genügend Wasser.

Tag 3

Im Visier der WM-Piloten

Am Mittwochmorgen hieß es erneut Strecken abfahren. Drei weitere Fotopunkte standen auf dem Programm. Erster Stopp war Terranova. Kurz bevor wir zu Fuß in die WP starteten, entdeckten wir VW-Werksfahrer Jari-Matti Latvala mit seinem Co-Pilot Mikka Antilla, die mit dem Recce beschäftigt waren. Sie fuhren aus dem nahegelegen Korkeichenwald an uns vorbei, auf die nun folgende Asphaltpassage. Um die Teams nicht beim Erstellen ihres Aufschriebes zu behindern, gingen wir zügig los, um uns die “Sorilis“ Wasserurchfahrt anzusehen. Doch wochenlang hatte es auf Sardinien nicht mehr richtig geregnet und wo die Jahre zuvor eine riesige mit Wasser gefüllte Senke, jedem Rallyefan im wahrsten Sinn feuchte Augen bescherte, gab es dieses Jahr, nur dunkle feuchte Erde zu bestaunen. Mmh erstmal Enttäuschung. Aber die währte nur kurz, hatten wir am Vortag ja schon eine echte Wasserdurchfahrt gefunden.

Nun ging es in Richtung Powerstage, wo wie aus dem nichts Mads Östberg und Khalid Al Qassimi im Rückspiegel auftauchten und uns die Zufahrtsstraße hinauf trieben. Als wir die beiden hatten vorbeiziehen lassen, fuhren wir in die Prüfung ein und fanden uns plötzlich vor Sebastien Ogier wieder. Auch ihn ließen wir passieren. Kurz darauf, fanden wir die Stelle, die wir uns dank verschiedener Onlinehilfsmittel herausgepickt und als interessant befunden hatten, sie sollte es uns ermöglichen, den Fernsehhubschrauber mit auf unsere Fotos zu bekommen.

Folglich ging es zur letzten Prüfung des Tages, auf der wir wieder auf die Piloten aus dem WM Feld stießen. Damit beschäftigt ihre Gebetbücher fertig zu stellen, nahmen sie kaum Notiz von uns. Letzter Punkt des Tages war eine Rallyecrossstrecke, welche in die Prüfung eingebaut wurde, um die zulässige Höchstgeschwindigkeit nicht zu überschreiten. Mit unserem nur mit Frontantrieb ausgestatteten Mietwagen, war dies jedoch eine ziemlich rutschige Angelegenheit. Die gesamte Strecke sah mit dem vielen Sand sehr gut aus und so war der Plan für die Rallye gemacht. Danach fuhren wir zurück zum Ferienhaus um sich auf die nächsten Tage vorzubereiten.

Tag 4

Shakedown & Qualifying

Achtundvierzig Stunden, nachdem wir beim Abfahren einen ersten Blick auf die Shakedownstrecke geworfen hatten, standen wir wieder an den Hängen des Monte Pino. Es war schon fast halb neun und die Sonne kroch über den Gipfel des Berges, als sich endlich, eine helle Staubfahne zwischen den Bäumen der gegenüberliegenden Hangseite aufbaute und Elfyn Evans im Ford Fiesta WRC als erster Fahrer an diesem Tag an uns vorbei schoss. War es eben noch klar, konnte man nun kaum mehr die Hand vor Augen sehen. Jetzt waren wir wirklich froh, dass eine leichte Brise den Staub schnell wieder verfliegen ließ. Bevor uns die Staubwolke des nachfolgenden Autos wieder verschluckte. Ein WRC nachdem anderen fuhr über den kleinen Cut direkt vor uns, hinab zu den Haarnadeln des Zielbereichs.

Nach den etablierten Stars aus der WRC, folgte die WRC2, unter anderem mit dem jungen deutschen Talent Sepp Wiegand (Skoda) und dem früheren Formel 1 Star Robert Kubica (Citroen). Der Pechvogel des Tages hieß aber Abdulaziz Al-Kuwari (Ford), der mit einer gebrochenen Lenkung, keine hundert Meter von unserer Position entfernt liegen blieb und im anschließenden Gespräch den Shakedown nur kopfschüttelnd als “very crazy stage“ betitelte. Trotz seines verkorksten Starts, teilte er uns anschließend die Ergebnisse des Qualifyings mit. In einer längeren Pause, verabschiedeten wir uns von dem sympathischen Katari und dessen irischen Beifahrer Killian Duffy, die bei ihrem havarierten Auto auf die M-Sport Mechaniker warteten. Noch ein paar Fotos beim Abstieg, dann beendeten wir den Tag am Shakedown mit einem längeren Fußmarsch zurück zu unserem Mietwagen.

Tag 5

Männer in ihren fliegenden Kisten

Es war erst 03.45 Uhr am Morgen. Die Nacht lag noch über der Provinz Olbia-Tempio, als für unsere kleine Truppe die Nacht bereits vorüber war. Wir packten die Fotorucksäcke und die Verpflegung, die wir für den Tag brauchten ins Auto. Aßen schnell eine Kleinigkeit und dann hieß es auch schon Abfahrt zu einer der charakteristischen Sprungkuppen der Weltmeisterschaft – Mickys Jump. Die Fahrt verging schnell und wir erreichten kurz nach Sonnenaufgang die WP. Bei gerade einmal 12°C wehte uns noch ein recht frischer Wind um die Nase, aber das sollte sich ja mit aufgehender Sonne bald ändern. Wir suchten noch nach einer geeigneten Position, während sich nach und nach die Zuschauerzone am Sprung füllte. Da erkannten wir plötzlich zwei bekannte Gesichter aus der Heimat in der Masse. Für ein kurzes Gespräch immer zu haben, stoppten sie einen Moment bei uns, ehe sie auf den nächstgelegenen Felsen kletterten, um sich einen guten Platz zu sichern. Gegen Ende der Prüfung sollten sich unsere Wege erneut kreuzen.

Da die Lichtsituation sich als schwieriger als gedacht darstellte, wechselten wir unsere angedachte Position um den schwierigen Sonnenstand zu unserem Vorteil umzugestalten. Mittlerweile waren die Felsen in der Graslandschaft gut gefüllt und die Positionen so gut wie bezogen, als wir auch an der “neuen“ Stelle wiederum jemanden fanden um ein wenig Smalltalk zu halten, eines der Gründungsmitglieder von McKlein. Nach ein wenig Austausch über die jeweilige Planung des Tages und die Vor- und Nachteile der jetzigen Lichtverhältnisse, tauchte mit Khalid Al- Qassimi, der erste Teilnehmer an der Kuppe auf. Was für ein weiter Satz. Doch das sollte noch gar nichts gewesen sein. Auto für Auto lagen die Weiten zwischen fünfzehn bis zwanzig Metern. Dann stieg die Kameradrohne des VW-Teams in den Himmel und kündigte den WM-Führenden an. Wie nicht anders erwartet, ließ sich Séb Ogier nicht lumpen und sicherte mit dreißig Metern den weitesten Satz der WRC-Tuppe. Nochmals änderten wir unseren Standpunkt und gingen näher zum Sprung hin um noch ein paar formatfüllende Fotos zu schießen. Wir kamen gerade an, als einer der Streckenposten mit lautem Gegröle kund tat, dass das nächste Fahrzeug auf dem Weg zum Sprung war. Nach einigem RRC’s der WRC2 folgte das Feld der weniger stark motorisierten Nachwuchsklasse WRC3. Mit dem französischen Top-Talent Sébastien Chardonnet, der wie zuvor sein Landsmann Ogier auch einen schönen Satz hin legte. Jedoch dicht hinter der Sprungkuppe stoppte, um mit seinem Beifahrer einen Platten Pneu zu wechseln. Keine ungefährliche Stelle, dies zu tun. Dank dem energischen Einsatz des Cief Marschals, der den Fahrer vor dem nächsten herannahenden Rallyeauto aus der Gefahrenzone zerrte, konnten sie ohne weiteren Schaden ihre Fahrt fortsetzen.

Spektakulär war also der Start in die Rallye. So führte uns unser Zeitplan von Monte Lerno im Landesinnern, nach Castelsardo an die Westküste. Zu einem echten Geheimtipp. Dachten wir. Leider war die Stelle, die wir in einem Internetvideo entdeckt hatten, nicht mehr so geheim wie zu dem Zeitpunkt, als wir sie, noch in der Planungsphase, entdeckt hatten. Aber egal spektakulär sollte es trotz allem werden. Im Schatten der Bäume machten wir es uns gemütlich. Erst mal ein bisschen ausruhen, immerhin waren wir zu diesem Zeitpunkt schon zehn Stunden auf den Beinen. Zweien aus unserer Gruppe, stand der Sinn jedoch nicht nach ausruhen und sie erforschten die nähere Umgebung. Nach circa zehn Minuten kamen sie wieder zurück und erzählten von einer Stelle von der man einen einzigartigen Blick auf Castelsardo hatte. Also doch wieder aufstehen und ein paar Erinnerungsfotos machen. Aber es hatte sich gelohnt, nicht nur Castelsardo konnte man von hieraus sehen, selbst die Silhouette der korsischen Küste zeichnete sich am Horizont ab. Kurz die wunderschöne Aussicht genießen, dann wieder die volle Aufmerksamkeit wieder auf die Rallye richten.

Die letzen VIP’s wurden per Helikopter an die Stelle gebracht und das letzte Vorrausfahrzeug hatte nichts zu beanstanden. So konnte die WP ohne Verzögerung starten. Was wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht wussten war, die Stelle würde ihr spektakuläres Versprechen aus dem Video nicht nur halten, sondern noch eins drauf legen. Denn nach den ersten Autos legte Michal Kosciusko (Ford) einen enormen Sprung hin, der die Schräglage, der vor ihm gestarteten Fahrer nochmals toppte, danach warfen wir uns untereinander erstmal ungläubige Blicke zu. Wie war es möglich so quer über diese Ecke zu fliegen und bei der Landung die Kontrolle über das Fahrzeuge zu behalten? Das war einfach Rallyesport zum Zunge schnalzen. Irgendwie Sprachlos, aber mit breitem Grinsen im Gesicht, machte es wirklich Spaß, sich die Bilder auf der Fahrt zur nächsten Prüfung nochmals anzusehen.

Nach zwei Sprüngen, die wir an diesem Tag erlebt hatten, freuten wir uns jetzt auf etwas Abkühlung an der Wasserdurchfahrt. Die gut zehn Meter lange Flussquerung, die am Ende noch eine tiefe Furt für die Teams bereit hielt, war eigentlich schon fordernd genug, doch als ob dies noch nicht genug gewesen wäre, ragten zusätzlich noch einige Fußball große Steinbrocken aus dem Flussbett heraus. Gleichwohl man es auf Grund der Rahmenbedingungen anders hätte erwarteten können, stellte dieser Fluss kaum ein Problem für Crews und Autos da. Eben Alltag für die Piloten der WM. Die selbe Prüfung wurde am Abend noch einmal bei Dunkelheit gefahren, jedoch entschieden wir uns dafür, für diesen Tag die Segel zu streichen.

Tag 6

Rallye schauen mit dem Vater von Jari-Matti Latvala.

Am berühmten Steilstück der Prüfung Terranova konnte ein Teil unseres Teams dies fast von sich behaupten, denn Jari-Mattis Vater schaute nicht weit entfernt von uns seinem Sprössling dabei zu, wie er den Polo geschickt über die sandigen Strecken Sardiniens in Richtung des dritten Platz steuerte.

Allerdings dauerte das staubige Zwischenspiel auf der ersten WP des Tages nur kurz, denn wir wollten ja noch zwei weitere Prüfungen ansehen und vor allem sehen, wie sich die Piloten auf der Rallyecrossstrecke von Coiluna – Loelle schlagen würden. Also schnell die anderen einsammeln und weiter zur nächsten Prüfung. Aber nur kein Stress aufkommen lassen. Das Auto im Mediabereich geparkt, hieß es mit strammen Marsch und unter leicht einsetzendem Regen auf zur Strecke, um noch einen guten Platz zu erwischen. Aber alles kein Problem auf dem weitläufigen Gelände. Und auch der Regen war sehr angenehm auf der Haut, zudem verhinderte er, dass wir an der Rallyecrossbahn, wie schon des öfteren an diesem Wochenende, in den Staubwolken der Autos untergingen. Des weiteren war der Regen nicht von Dauer und verzog sich pünktlich zum Start der WP.

War sie eigentlich nur Mittel zum Zweck, um die Geschwindigkeit der WP zu verringern, konnten sich die Fahrer hier voll austoben und das taten sie auch. Spektakuläre Drifts und eine Menge umherfliegender Dreck ließen das Herz der Fans höher schlagen. Jetzt war das Finale nicht mehr fern.

Die grandiosen Felsfomationen von Monte di Alá boten die passende Kulisse für den Kampf um die drei extra Punkte auf der Power-Stage, darüber hinaus bescherte dies uns ein tolles Panorama. Da diese WP für uns die letzte Prüfung auf Sardinien sein sollte, sammelten wir nochmal alle Kräfte um die Konzentration hoch zu halten.

Wenige Tage zuvor hatten wir beim Abfahren noch gehofft, den obligatorischen Fernsehhubschrauber mit ins Bild nehmen zu können. Dieser kam jedoch lediglich im Schlepptau von Martin Prokop bei uns vorbei. Doch auch so war es eine tolle Prüfung. Mit einem besonderen Ende für einen unserer Fotografen. Es war der WM-Leader und spätere Rallye-Sieger Sebastien Ogier, der ihm ein Stück seines Polos da gelassen hatte und ihm so ein besonderes Andenken spendierte. Mit dem Teil in Händen, ging es den Hang hinunter, zu den Kollegen. Welche ebenso reges Interesse an dem Teil des Polo WRC hatten wie die anderen Fans an der Strecke. Doch so schön dieses Highlight auch war, der “Arbeitstag“ war noch nicht zu Ende. Es galt noch die Siegerehrung zu fotografieren. Bei der wir, wie schon am Morgen in Terranova wieder einen deutschen Eltie-Fotografen trafen und der, als er von der Stoßstange erfuhr, sofort seine Hilfe anbot, um das Teil irgendwie zurück nach Deutschland zu bringen. So verabredeten wir uns nach der Siegerehrung am Service von Volkswagen. Leider stellte sich heraus, dass VW das gute Stück, lieber zurück haben wollte, als es für unseren Fotografen mit nach Deutschland zu nehmen. Gut nur, dass das Team rund um den amtierenden deutschen Rallyemeister Mark Wallenwein ,zwei Impreza’s auf Sardinien eingesetzt hatten und nach höflicher Nachfrage ohne zu zögern einwilligten das Stück Stoßstange mit in die Heimat zu nehmen. An dieser Stelle noch einmal DANKE!! Nach Stuttgart.

Hätten wir auch das geschafft. Jetzt wieder die anderen finden und ab zur Unterkunft. Was für ein Stress am Ende einer spannenden und aufregenden Veranstaltung.

Tag 7

Abschluss mit Style.

An unserem letzten Abend auf Sardinien gingen wir noch alle gemeinsam Essen. Und pünktlich dazu stieg hinter dem riesigen der Insel vorgelagerten Felsen Tavolara der Vollmond auf, was nicht nur uns, sondern auch die versammelte Media-Crew der WRC, am Nachbartisch, dazu verleitete auch hier wieder das Fotohandy und sonstige Hilfsmittel zu zücken um diesen Moment festzuhalten.

Fazit:

Was soll man sagen?! Ist die Rallye Sardinien tatsächlich Sonne, Strand und Schotteraction? Darauf antworten wir mit einem klaren JA! Und ist sie eine Reise wert gewesen? Auch hierauf ein klares JA! Stellt sich noch eine entscheidende Frage, würden auch wir wiederkommen? Darauf ein leises vielleicht! Denn so schön es auch war, eines ist wirklich enttäuschend und zwar, dass mit dem Gedanken gespielt wird, diese tolle Veranstaltung aus dem WM-Kalender zu streichen. Sollte sie allerdings auch in Zukunft Teil des Kalenders sein, ist es gut möglich, dass man sich hier mal über den Weg läuft. Denn keine andere Rallye verbindet La Dolce Vita besser mit Weltklasse-Motorsport als die Rally italia Sardegna. So sagen wir danke für die Gastfreundschaft und hoffentlich bis irgendwann im Schatten des Tavolara.

Lukas Ammann

Zeroundersteer.com

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